Der Platz – Geschichten um einen ehemaligen Todesstreifen in der Berliner Innenstadt
Kunst

Der Platz – Geschichten um einen ehemaligen Todesstreifen in der Berliner Innenstadt

KungerKiezInitiative e.V.

Mittwoch, 18. Dezember, 17:00 – 21:00 Uhr
VHS Treptow-Köpenick,
Baumschulenstraße 79-81, 12437 Berlin
Für Kinder und Jugendliche geeignet
Deutsch

DER PLATZ, das ist die Geschichte von Bewohner*innen der Bouchéstraße in Neukölln und Treptow, deren Straße plötzlich in zwei Hälften geteilt wurde und die nach der Maueröffnung wieder zusammenwachsen sollte, von Mitarbeiter*innen des VEB Deutsche Schallplatten, die in einer ehemaligen Pianofabrik täglich aus dem Fenster auf den Todesstreifen blickten, eines Atelierhauses, das sich nach Maueröffnung in der ehemaligen Pianofabrik Hoepfner gründete und inmitten des plötzlich attraktiven Geländes um seine Existenz kämpfen musste, des ehemaligen Grenzsoldaten, der auf dem Gelände seinen Wehrdienst geleistet hatte, und vielen anderen…

Zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung zwischen Ost- und West-Berlin möchten wir, die KungerKiezInitiative e.V. und Künstler´*innen des Atelierhauses Mengerzeile, mit einer Publikation, einer Dokumentar- und einer Kunstausstellung einen Beitrag zum Nachdenken über die Veränderungen der Hauptstadt durch die Teilung und das erneute Zusammenwachsen leisten.

Das Projekt „Der Platz“ beleuchtet die historisch-politischen Ereignisse um Teilung und Wiedervereinigung in Berlin und macht anhand von Berichten aus persönlichen Erfahrungswelten die Geschichte hautnah spürbar.
Wenn es um die Berliner Mauer geht, wird meist der Fokus auf Berlin-Mitte gesetzt: Die Bernauer Straße, Check Point Charlie oder East Side Gallery sind allgemein bekannt. Wir lenken den Blick auf einen weniger prominenten Schauplatz zwischen den Bezirken Treptow und Neukölln, wo weit über ein Drittel der etwa 43 Kilometer langen innerstädtischen Grenzmauer verlief und der einen außergewöhnlichen geschichtlichen und kulturellen Hintergrund bietet.

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