Christoph Links

Christoph Links

geb. 1954, Verleger und Publizist, 1986 bis 1989 Assistent der Geschäftsleitung im Aufbau-Verlag, im Dezember 1989 nach Aufhebung von Zensurmaßnahmen in der DDR Gründung des privaten Sachbuchverlages LinksDruck, später Ch. Links Verlag, mit dem Schwerpunkt Politik und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts, der sogleich eine wichtige Stimme der Friedlichen Revolution wurde.

#1 – Gethsemanekirche
Christoph Links berichtet hier über das gewalttätige Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Protestierenden am 40. Jahrestag der DDR, dem 7. Oktober 1989, und den Kessel um die Gethsemanekirche bis zum 9. Oktober 1989.
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#2 – Alexanderplatz
Christoph Links schildert die Demonstration am 4. November 1989 als historischen Tag. In der Nacht zuvor hatte er mit Freund*innen eigens ein Plakat erstellt: „Rechtssicherheit ist die beste Staatssicherheit“.
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#3 – Kurfürstendamm
Christoph Links schildert, wie er im Herbst 1989 für Medienfreiheit auf die Straße gegangen war und demonstriert hatte, und wie er Ende des Jahres nach dem Mauerfall seinen eigenen Verlag gründen konnte, was ihm vor dem 9. November 1989 immer verwehrt worden war.
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#4 – Schlossplatz
Christoph Links reflektiert die Zeit der Friedlichen Revolution, die damaligen Chancen und Grenzen für die unvorbereitete Opposition, die Bedeutung des Runden Tisches, das Wahlergebnis der freien Volkskammerwahl als Entscheidung für das BRD-System und die bittere Gegenwart damals mit hoher Arbeitslosigkeit und registriert heute eine differenziertere Sichtweise auf die DDR.
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#5 – East Side Gallery
Christoph Links berichtet über Phänomene des Rechtsextremismus in der DDR und dessen Entwicklungen nach dem Mauerfall, von der rechten Gewalt gegen Oppositionelle, der Hilflosigkeit der Polizei und den Einflüssen von Rechtsextremen aus dem Westen.
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#6 – Christoph Links erzählt ausführlich:
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