Ralf Hirsch

Ralf Hirsch

geb. 1960, Bürgerrechtler, 1986 Gründungsmitglied und Sprecher der Initiative Frieden und Menschenrechte, Mitarbeit bei der nichtkirchlichen Samisdat-Schrift grenzfall, am 25. Januar 1988 festgenommen und im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen bis zu seiner Ausweisung aus der DDR am 5. Februar 1988 inhaftiert, 1990/91 in West-Berlin Referent im Büro des Regierenden Bürgermeisters Walter Momper, zuständig für Ost-West-Kontakte.

#1 – Gethsemanekirche
Ralf Hirsch erzählt hier über die beliebten Bluesmessen in Ost-Berliner Kirchen — Konzerte kombiniert mit Gebeten, Sketchen, unkonventionellen Predigten und kritischen politischen Botschaften wie Friedenspolitik. Initiiert von Pfarrer Rainer Eppelmann der Samaritergemeinde mit dem Musiker Günter Holwas, unterstützte Ralf Hirsch Eppelmann lange Zeit mit der Organisation der Messen, bis sie als Anziehungspunkt für Tausende unangepasster Jugendlicher aus der gesamten DDR immer mehr im Fokus des MfS und der SED aber auch der Kirchenleitung standen und letztere sie mit Hilfe taktischer Maßnahmen einschlafen ließ.
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#2 – Alexanderplatz
Ralf Hirsch berichtet hier über die nichtkirchliche Oppositionsgruppe Initiative für Frieden und Menschenrechte, die er mitgründete und in der er bis zu seiner Verhaftung und Abschiebung in den Westen Anfang 1988 mitarbeitete.
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#3 – Ralf Hirsch erzählt ausführlich:
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