Ulrike Poppe

Ulrike Poppe

geb. 1953, Bürgerrechtlerin, Studium der Kunsterziehung und Geschichte an der Humboldt Universität Berlin, 1980 Mitgründerin des ersten unabhängigen Kinderladens in Ost-Berlin, und 1982 des Netzwerks Frauen für den Frieden, 1983 mehrere Wochen in Stasi-Haft, 1986 Mitglied der Initiative für Frieden und Menschenrechte, 1989 Mitgründerin der Bürgerbewegung Demokratie Jetzt und deren Vertreterin am Zentralen Runden Tisch.

#1 – Gethsemanekirche
Ulrike Poppe schildert hier Einflüsse der westlichen 68er-Studentenbewegung auf die DDR-Jugend, die Eröffnung eines unabhängigen Kinderladens als Elterninitiative und die Gründung des Netzwerkes Frauen für den Frieden.
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#2 – Stasi-Zentrale
Ulrike Poppe erzählt hier von ihrer Frauengruppe und den Schutzmaßnahmen, die sie trafen, vom Verhörtraining und den gegenseitig ausgestellten Vollmachten für ihre Kinder, und sie berichtet über ein Durchgangsheim für Kinder in Alt-Stralau, von Misshandlung und Selbstmordversuchen der hier untergebrachten Kinder, und über ihre eigene Verhaftung 1983, bei der ihre Kinder dabei waren und es ihr gelang, sie in Sicherheit zu bringen.
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#3 – Schlossplatz
Ulrike Poppe erzählt von der neuen Politik 1989/90, den ersten freien Wahlen und von einer besonderen Entscheidung im Frühjahr 1990, die sie nicht befürwortete: die Vernichtung elektronischer Datenträger der Stasi, sowie über die Aufdeckung von Zersetzungsmaßnahmen.
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#4 – East Side Gallery
Ulrike Poppe erzählt über die fehlende Aufarbeitung der NS-Geschichte in der DDR, insbesondere der nationalsozialistischen Judenverfolgung und über die jüdische Geschichte als blindem Fleck.
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#5 – Ulrike Poppe blickt zurück
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#6 – Ulrike Poppe erzählt ausführlich
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